gedanken

Samstag, 6. Oktober 2007

doch ein beitrag. weil wochenende ist.

auch wenn ich noch auf die vom herrn angekündigte hymne warte ;)

wirklich viel zu sagen hab ich nicht. nein, viel zu sagen hab ich immer. viel neues zu berichten hab ich nicht. ich befinde mich gerade irgendwo zwischen frauenministerin bures, der omv, dem iran, belgien und der jüdischen jugend in wien. falls das wen interessiert. mich leidergottes nicht komplett, sondern nur grösstenteils. die omv ist grad mein feind.

das schlechte: ich hab mein gehalt noch nicht bekommen. am konto isses inzwischen dunkeldunkeldunkelrot.
das gute: ich hab eh keine zeit zum ausgeben.
der haken: amazon. wie immer.
und zu guter letzt: musiktipp!

ian-brown

anhören, bässe aufdrehen, mitwippen, das ganze album in einem rutsch hören. gute beats, geile stimme, spannende texte, ursupere orchestrierung und im letzten track die gänsehautstimme sinead o´connors.
ich habs mir ausnahmsweise nicht auf amazon, sondern auf finanziell erträglichere weise organisiert, danke an meine aus gründen der rechtlichen belangbarkeit anonym bleiben wollende personifizierte musikdatenbank ;) wobei: das album hat er sich ausnahmsweise wirklich gekauft. wegen der bonuscd, hat er gesagt. die hat er mir allerdings unterschlagen, fällt mir grad auf...

Dienstag, 25. September 2007

parallele ex-welten. arbeitswelten.

ok. kompliziert.
exfirma macht was, was aktuelle firma brauchen kann. chefe von aktueller firma hat gsagt, er will sowas machen. was exfirma macht.
na gut, dachte nunu, na dann erzählt sie aktuellem chefe mal was ex-frau-chefin-die-nicht-frau-chefin-genannt-werden-wollte so macht.
das ergebnis hätte nunu wirklich gern fotografiert.
also.
sitzungszimmer.
nunu sitzt neben marketingboss und marketingjule von neuer firma an einer ecke des tisches. neben marketingjule sitzt aktueller herr chef. der auch nicht herr chef genannt wird. und selbst wenn er das will, wird er trotzdem nicht so genannt werden. das hat nur bei der frau chefin so spass gemacht. weil die immer so herzig hochgegangen ist.
na gut. egal. also.
da sitzt der aktuelle herr chef (ausnahmsweise und nur in diesen beitrag behalte ich diese bezeichnung bei). und neben ihm, also an der ecke, um die ecke, alter schwede, ich bin wirklich schon müde grad, da sitzt die frau chefin (die-nie-undsoweiter).
und beide jobs waren in nunus leben nicht irgendein lercherlschaas.
ja hui, spannende filme gingen innendrinnen ab!
einerseits: also da ist die frau chefin und die präsentiert und ich bin dabei und unterstütze aber bitte jaaa nix falsches sagen.
andererseits: he genial, ich bin echt "auf der anderen seite".
dann wieder: mah, nostalgie, jöö, die alten präsentationsfolien! ja genaaau, die und die gschichte, genau, das hamma damals gmacht. mah, das is lang her.
dann die kehrtwende. geistig. und zum allerersten mal war die exfirma plötzlich ein "ihr" und ein "sie". und kein "wir" mehr. dabei ist die exfirma seit über einem jahr exfirma. und nunu wirklich glücklich, weil der dominante gedanke während der präsentation der exfirma war: pfuh. interessiert mich nicht mehr.

insgesamt also ein bissl ein identitätsdilemma, für das mir wahrscheinlich jeder zweite leser ein"naja, samma a bissl sehr fatalistisch und hysterisch, madame?" entgegenschleudern wird (zumindest tat dies der insgesamt zweite leser. brüder sind aber auch blöd. bitte.). aber nunukenner braucht nix wundern. sie hat nämlich direkt danach auch einen mann gesehen, der einen vornamen trägt, der in nunus hirn definitiv fatalistische gedankengänge auslöst....

Sonntag, 16. September 2007

warum ich wochenenden nur teilweise mag.

erstens: weil ich mich inzwischen schon zum dritten mal am samstag hauptsächlich mit der kloschüssel unterhalten habe. liebevoll nenne ich die verstimmung, die meinen magen inzwischen schon regelmäßig überfällt, meine "samstags-salmonellen". aber es hat nix mit meinem legalen drogenkonsum am abend zuvor zu tun, um das mal vorweg zu nehmen. sonntags bin ich dann meistens wieder fit. nur ist das jetzt schon der dritte samstag gewesen, an dem ich nicht den schon so lange geplanten flohmarktbesuch tätigen konnte.

zweitens: man hat viel zeit zum nachdenken. und zeit, sich gedanklich ein paar situationen zu stellen, die noch nicht so ganz ausgegoren sind. und zeit, lange aufgeschobene dinge zu erledigen. einerseits zwar - im falle einer von mir erwarteten antwort an eine relativ relevante person - zwar ein erleichterndes gefühl, andererseits: bäh, ich geh jetzt badezimmer putzen. das hab ich nämlich auch seit einer woche aufgeschoben. heute ist der letzte warme tag und ich? tu putzen. und kochen. ogottogott, ich sollt mir wirklich einen gartenzwerg auf den balkon stellen....

Mittwoch, 12. September 2007

note to myself:

in der ubahn in der früh "hader privat" hören, was durch die ganzen finsteren gfrieser gleich noch viel lustiger ist (meeenschn saaamma ooollleee..), ist zwar sehr erheiternd, macht aber ziemlich unbeliebt....

übrigens, wie heute mit einem zufällig am weg in die arbeit getroffenen kollegen aus der sportredaktion besprochen: schlafwägen in u4 und u3 sind eine verdammt gute idee.

Sonntag, 9. September 2007

when I´m sixty-four...

also ich würd jetzt gern, ausgehend von der frau von kempf´s vater, einer gewissen frau.....frau....frau....frau zuntermann, über die müttergeneration schreiben. frauen wie meine mama oder freundinnen von ihr oder eben diese gewisse frau zuntermann, die grad so um den sechziger herumkrebsen.

weil mir da - und diesmal eben ausgehend von ein paar freundinnen meiner werten frau mama - also da, also bei dieser generation, auffällt, dass es welche gibt, die quietschfidel unterwegs und flexibel im hirn sind, dass sich einige damen meiner altersklasse (wobei, sind das dann schon damen?) gscheit anschaun sollten, wie das ist mit liberalismus und offenheit und spontanität und so. dieser gedanke ist so schwer in worte zu fassen, dass er schwer in worte zu fassen ist.

eine schulfreundin der frau mama, wohnhaft im schönen krems (und ich muss das jetzt schreiben, weil sichs so wunderschön anhört: in der strasse des herrn...), von beruf pensionierte religionslehrerin (hehe, passt!), verwitwet. da fallen einem viele klischees ein, oder? nix da. getesteterweise scheppert ein gesamter strassenbahnwaggon, wenn die frau lacht. sie hat nämlich öfter mal den stadtrappel, und dann gehts ab nach wien und es wird geshoppt, bis die bankomatkarte glüht. beim bezahlen erklärt sie dann ganz gern, wieso die quickfunktion bei der bankomatkarte genau völlig für die fisch ist. und das jeans ohne stretchanteil ihre äusserst ausgeprägten rundungen zu eckungen machen würden und das will ja keiner sehen bitte. sehr sympathisch.

oder die lieblingschrista. mama vom ehemaligen besten freund des ehemaligen lieblingsbruders. nimmt einen grundlegenden teil in nunus kindheitserinnerungen ein. stöckelte bereits vor 20 jahren durchs relativ verfallene landhaus, umgeben von mindestens einem hund, der alles andere als handtaschengrösse hatte (dem ersten, an den ich mich erinnern kann, schaute ich mit vier jahren auf gleicher höhe in die augen. und ich war ein grosses kind.), zwei bis fünf katzen, und vogelgezwitschere, das aus einem riesigen käfig kam. auf dem wiederum liebend gern der kater draufhockte. was das gezwitschere lautstärkentechnisch verdreifachte. aber ich schweife ab (und der kater hat mit seinem schweif wiederum die vögel gern noch nervöser gemacht. aber schluss jetzt.). jedenfalls stöckelte sie grundsätzlich auf achtzentimeterabsätzen durchs haus und begrüsste alle erstemal mit einem glas sekt. ja, auch die kinder. schluckerl halt, kost amal! die frau ist immer noch so. herrlich verschroben und trotzdem jünger im hirn als der erstbruder (und ja, ich will ihm dabei was unterstellen). und ausserdem, ich schwörs, die frau kann katzisch, hundisch und vöglisch. und da gibts jetzt gar nix blöd zu grinsen.

oder, auch ganz weit oben in der liste, die liebe frau baldnachbarinamland, ihres zeichens zweitmama von biff (ich bin ja nur drittmama). was die trockenheit ihres humors angeht, könnten sich die coen-brüder was abschauen von ihr, und nichts, wirklich nichts macht in ihrer anwesenheit mehr spass, als - natürlich gemeinsam mit ihr - ihren angetrauten auf der schaufel zu haben.

was diese vier frauen - und die wölfin, auf die ich aber nicht eingeh, weil die einen ganzen eigenen beitrag verdient - eint, ist, dass sie mit einer bombenausstrahlung und einer nonchalant fatalistischen lebenseinstellung permanent wahnsinnig viel herz zeigen.

und dann gibts da die anderen. die mit knapp sechzig von "jo mei, des woan no zeiten damals", "aber das gehört sich doch nicht, was denken denn die leute" und von "man wird ja auch nicht jünger" reden, in einer tour ihre krankheiten, wehwehchen und die jungen leute von heute verteufeln. das sind die, die in pfirsichfarbenen kostümen, die ihnen ein etwas kastenartiges aussehen geben, herumrennen, und nur hin und wieder hosen tragen, "weils halt so praktisch ist, gell?". gleich alt mit lieblingschrista oder kremser lachtante. und einer gewissen frau.... frau.... frau... frau zuntermann (deren schwarzer mantel übrigens wirklich lässig geschnitten ist)!

ich kann nicht vorgreifen auf die zukunft, wie das mal ausschaut mit mir und meinen altersgenossinnen, aber mir scheint, diese krassen unterschiede wird es in dieser form wohl dann nicht mehr geben. weil es heute keine frage der flexibilität im hirn mehr ist, wieviele tabubrüche man mitmacht. weil man medial komplett zugekleistert wird mit wirsindjetztprogressivundwirbrechenalletabusdiesgibt. und weils im grunde gar nicht mehr viele wirkliche tabus gibt. aber was es sonst ist, das frauen derselben altersklasse so extrem unterschiedlich macht, das hab ich noch nicht rausbekommen. fragts mich, wenn ich so bei den sechzig herumkrebs, und mit einem glas sekt in der hand einen strassenbahnwaggon niederlach, weil ich die geschichte vom autoradio erzählt hab, das ich nie abdreh. hoffentlich.

aber eigentlich wollt ich ja ganz was anderes schreiben. was ganz und gar nix mit den frauen der mütterlichen altersklasse zu tun hat. und zwar, dass endlich mal wieder kempf, tschuldigung, maan-konzert war (das vom papst gestört wurde, immerhin, das können auch nicht viele von sich behaupten) und der liebe herr kempf da ein mir bis dato unbekanntes lied gespielt und gesungen hat. und da is eine textzeile, die zwar auf meine aktuelle mehr oder weniger weniger amouröse situation NICHT zutrifft, um da gleich mal ein paar lesern was vorwegzunehmen (jaja, jetzt hab ich doch wieder irgendwie über sie geschrieben, über die männer. aber fragen darf man trotzdem nicht mehr). aber die einfach so nett ist, dass ich sie der öffentlichkeit des internets nicht vorenthalten will:

halt mich fest und oder hab mich gern.

ps: steilvorlage. und die frau ist noch lange keine sechzig. die sollte mal meine wohnung putzen. jetzt hat sie ja noch mehr zeit.

Dienstag, 14. August 2007

niemand da.

das linke gewissen - nicht da.
der.flo - nicht da.
der zweitbeste - nicht da.
die süße frau c. - nicht da.
schnucki - nicht da.
die schönste frau der welt - nicht da.
der schöne pernhard - nicht da.
der treasureman - nicht da.
das bruderherz - nicht da. die zwetschge ergo auch nicht.
die spiesserin - nicht da.
die richtige frau für mich - nicht da.
die schottin - nicht da.
der pixie - sowieso nicht da.
die klaviertante - nicht da.
die muntafunerin - nicht da.

das debakel - zu.
das singvögel - zu.
das la boule - zu.
das la vita e bella - offen, aber niemand da.

und dazu eine decke, die sich grad langsam auf mich zu bewegt. leute, ich will heut echt feiern. hab den bewerbungsmarathon jetzt mal fürs erste hinter mir. jetzt bleibt mir nur noch die warterei. und warten macht keinen spass. aber warten ohne freunde, mit denen man gemeinsam in die favorisierten kneipen und beisln gehen kann, das macht wirklich keinen spass. aber echt jetzt.

edit: so. und jetzt hab ich mal drei stunden geschlafen und die welt schaut wieder anders aus. schlafen rockt!

Dienstag, 7. August 2007

jetzt wird es schwierig.

weil ich jetzt einen beitrag über meinen gestrigen bewerbungsmarathon schreiben möchte. und ziemlich sicher bin, dass der herr redaktionsleiter das hier lesen wird. der herr redaktionsleiter hat nämlich fast alles hier gelesen. warum ich das weiss? weil ich garantiert die einzige von über 30 bewerbern bin, deren erste frage im persönlichen gespräch "na, passt wieder alles mit den männern?" lautete. beantwortet das mal, wenn euch mann nummer eins, der herr redaktionsleiter, mann nummer zwei, der herr chef vom dienst, und mann nummer drei, der herr leitende redakteur, gegenübersitzen! und das ganze bei dem einen job, den ihr wollt!

das, was ich hier schreiben möchte, ist eine nachbetrachtung der geschehnisse gestern. dass ich mich wahnsinnig über einige meiner antworten ärgere, die ich im persönlichen gespräch mit den obengenannten so von mir gegeben habe. gut, nervös hin oder her, aber bitte welcher geistig gesunde mensch behauptet bei der frage "wo sehen sie sich in fünf jahren", dass man keine ahnung habe, weil eh alles anders kommt, den letzten wichtigen job hat man auf einem bsoffenen grillfestl bekommen. aber hauptsache schreiben, länger als nur ein paar monate wo arbeiten und davon leben können. an das vom herrn redaktionsleiter ausgesprochene grillfestverbot könnt ich mich garantiert nicht halten, an das nicht-annehmen anderer jobs sehr wohl.

auch ganz schlimm war, dass ich mich sehr wohl als politikaffin (nicht das tier) bezeichne und weiss, dass ich auch kompetent über politik schreiben kann, ohne dass meine eigene galle aus den zeilen rausrinnt, aber dann beim wissenstest total versage. super, danach weiss man, welche partei wie viele sitze hat (besser gesagt: man ärgert sich grün und blau und schwarz und rot, dass man vergessen hat, das hinzuschreiben, weil daumen mal pi wüsste man das ja eh), was die frau minister vorher gemacht hat, wie das ist mitm vetorecht von deutschland und was die besetzten gebiete im nahen osten sind. aber hauptsache, es blattelt mich bei dem test total auf. da kommt freude auf. ein leben ohne google und wikipedia ist manchmal ein hartes.

und dass ich depp gar nicht auf die kultur eingegangen bin! musik, kino, malerei, meinetwegen auch klatsch, meine welt! aber nein, ich muss mich ja auf die politik-stelle versteifen.

und das alles ist deswegen so blöd zum berichten, weil ich mir damit selbst die chance gebe, da nochmal was zu erklären. und damit eine andere ausgangsposition als 29 andere habe. ziemlich unfair. das könnt auch sehr nach hinten losgehen, der schuss. schon klar. aber wenn ein potentieller herr chef schon fragt, wie es mit den männern ausschaut, dann seh ich meine authentizität vulgo deppenfreiheit auf diesem blog auch nicht gefährdet.

Sonntag, 29. Juli 2007

spannend, wieviel in ein hirn hineinpasst.

mahsinddiekatzensüßaahhilfeichhabjetztdieverantwortungfürsie
habichgenugfutterfürswochenendefürdiebeidengschnuzisgekauft?
ohwowdraufkommenwernochsoallermeinenblogliestdasisjaspannend
wiegehtseigentlichderlinkenzeckedemzweitbestenunddempixie?
wiesosinddiefastalleaufurlaubnurichnicht?
aaahendlicheinfertigeswohnzimmernurdassofafehltnoch
wiesollichdassofabittetransportierenundwerhilftmirdabei
schöndassmirderflogesterngeholfenhatendlicheinwohnzimmer
mitregalundtischundneuerlampeundkratzbaum
mahvverdammtdiekatzennehmendenkratzbaumüberhauptnichtan
mahichmussmichvorbereitenaufdiebewerbungenmalschaunwasmandamachenkann
ichwilldiestelleichwilldiestelleichwilldiestelle
undzumeinenelternsolltichauchwiedermalrunteraberjetztwoichdiekatzishab
wiemachichdashmichmusseinenwohnungschlüsselnachmachenlassen
heutkommtdiespiesserinzumprisonbreakschauenhabichnochgenugbier?

ja. so in etwa. nix tiefschürfendes. aber die dauerschleife.

Montag, 23. Juli 2007

arbeit. uh.

zum ersten mal seit monaten wieder in einem büro. arbeit, ausser geld genau nix bringt, viel herumgesurfe im netz, weil ja eh nix los ist und nunu nur das telefon bewachen muss. und trotzdem - boah, erschreckend, wie schnell man sich ans nichtarbeiten gewöhnt hat. immer wieder mal hummeln im arsch und job muss her, aber sofort. aber irgendwie gestaltet sich die jobsuche schwierig, wenn man nicht wirklich genau weiss, was man will. oder wenn man genau einen job will, der ausgeschrieben ist, den aber auch locker 300 andere wollen. planlosigkeit macht sich breit. gepaart mit einem flauen gefühl im bauch. irgendwann muss es ja losgehen.
verdammt, ich hab schon wieder dieses warteschleifengefühl. buah.

Samstag, 21. Juli 2007

sechs monate. lang oder kurz?

der zufall brachte mich gestern abend zu marrrrrco, in dessen lokal ich vor bald einem halben jahr meine diplomfeier "zelebrieren" durfte. abgesehen von dem weiteren zufall, wiedermal auf den macher und sänger einiger meiner liebsten weisen zu treffen, und noch viel mehr abgesehen von der tatsache, dass ich in der zwischenzeit auch schon ein, zweimal bei marco meinen gelben muskateller getrunken habe, war der gedanke, wie lange mir dieses halbe jahr vorkam und wie kurz es doch war, nicht aus dem kopf zu bekommen. nichteinmal durch krachende eiswürfel.

ein halbes jahr, in dem ich vom leben einige male ziemlich abgewatscht wurde, in denen ich selbst dinge getan habe, von denen ich noch gar nicht weiss, ob ich sie bereue oder ob ich stolz auf sie bin, und in denen mein lebensweg dem eines haken schlagenden feldhasen glich.
an einem tisch zu sitzen, an dem am damaligen abend vier personen saßen, zu denen ich heute keinen kontakt mehr habe. die ich aber damals zu den wichtigsten meines lebens zählte. autsch.
an die kombination nunu - zweitbester - unglaublich viele endorphine durch die geschaffte prüfung - ziemlich viel restadrenalin durch die angst vor der prüfung - alkohol in rauhen mengen denken und von einem ohr bis zum anderen zu grinsen beginnen.
die anzahl meiner freunde und bekannten, die das gestern relativ leere lokal knallvoll machten. ein gefühl wie der tag nach der party zuhause, wenn die wohnung leer ist und alles ganz ruhig.
die stimmung in mir drinnen an jenem tag ende jänner, eine sehr seltsame mischung aus erleichterung, anspannung, angst, freude, wunsch nach neustart.
meine darauffolgende zeit in zürich, die guten und schlechten momente dort. mein für mich selbst damals wie heute unerklärlich starkes heimweh.
nach meiner rückkehr das gefühl, in keinem einzigen bereich meines lebens, freunde - wohnen - männer - arbeiten - gesundheit, auch nur ansatzweise boden unter den füßen zu haben.
den neustart hatte ich nicht in zürich, wie ich mir vorgenommen und gewünscht hatte. der neustart findet jetzt gerade statt.
und der bittere beigeschmack des gescheitert seins wird immer weniger.

es geht mir gut.

auch was erlebt?

für eiei-machen für schimpfer für liebesbriefe für fragen für senf - nunu.twoday@gmx.net

ohne geht gaaar nix

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ChliiTierChnübler (Gast) - 7. Apr, 21:53

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