zürcherisches

Mittwoch, 20. Juni 2007

you`re at home, baby.

eine stadt, in der man noch eine aktive telefonnummer hat, ist einfach ein zuhause.
und obwohl diese stadt und ich vor wenigen monaten nicht im guten auseinandergegangen sind, haben wir heute frieden geschlossen. weils einfach super is um halb sieben, na gut, ok, sieben von einem komplett verschlafenen rouven abgeholt zu werden, am see zu frühstücken, in wunderschönen wohnungen willkommen zu sein, am see herumzugondeln, freunde zu treffen, sich einen sonnenbrand und anscheinend ein brandloch in der geldbörse zu holen.
irgendwie wie ein backup-zuhause.
der plan: ab jetzt mindestens viermal im jahr ein wochenende in zürich.
P4240026

Montag, 16. April 2007

sport.

aua.
normalerweise ja super, wenn, aber: es ging bergauf.
und ich sass am rad.

und genaugenommen tuts das auch so, das bergaufgehen. ürgendwü.
grenzen setzen ist das neue offen sein.
nein ist das neue ja.
aber übrigens: auch semianonyme sympathiebekundungen von anscheinend äusserst verbalfetischistischen schweizern bauen auf. ;)

demnächst auf diesem blog: nicht mehr nur wieder positiv, sondern bald auch nicht mehr nur noch in hieroglyphen. auf die gefahr hin, wackelige bzw. schwebende, das sozialleben betreffende situationen komplett zum einsturz zu bringen. aber das is mir inzwischen auch schon komplett tuttl, wie die menschen meiner heimatstadt so charmant sagen. hasta la habts mich gern! oder auch nicht.

Freitag, 6. April 2007

da stell ich alles aufn kopf

und hab erst recht keinen boden unter den füssen.
winzige meldungen, gesprochen, geschrieben, gebloggt, bringen mich schon wieder komplett ausm konzept. wie konnte ich nur SO blöd sein? mich so täuschen in menschen?

viele drachen belagern meine seele, und kein drachentöter in sich. nur noch mehr drachen. hat mal wer einen drachentöterischen georg zur hand? nicht zwecks auslöschung meiner von drachen eh schon zerfressenen existenz, sondern um die gedanken an zwei mir bekannte kopulierende menschen, sich im ganzen haus breitmachende mitbewohner und geldwaschende chefs ausm kopf gejagt zu bekommen. und für einen regenerierenden biss ins knie.

Donnerstag, 29. März 2007

kann man eigentlich...

..auch erhobenen hauptes den kopf in den sand stecken?
..einen ausdruck dafür finden, der "wegrennen" etwas charmanter umschreibt?
..wissen, wo man hingehört?
..merken, wann der zeitpunkt ist, sich einzugestehen, dass man einen fehler gemacht hat?
..einen anderen fehler machen, ganz bewusst, obwohl man weiss, dass es auch anders ginge?
..sich selbst für verrückt erklären, wenn man nach rezeption beider staffeln the l-word sich am schluss am allerallermeisten mit jenny identifiziert?
..auch mal nicht in tränen ausbrechen, wenn jemand was liebes zu einem sagt?

ab wann spricht man eigentlich von "serious condition"?

Mittwoch, 14. März 2007

genug.

ok, kurze klarstellung:

wenn ich über die erinnerung durch musik schreibe, bin ich NICHT wehmütig. ich habe nicht gschrieben, ich vermisse diese zeit, nur dass ich mich intensiv dran erinnere.

ich habe diesen job angeboten bekommen, und konnte mich so auf studienende und sonstiges konzentrieren, es war von vorneherein klar, dass es ein einstiegsjob ist. ich bin nur täglich aufs neue schockiert, welche zustände dort herrschen.

ich habe kein heimweh mehr. ich bin nur hier noch nicht zuhause. was mir nach drei wochen auch niemand vorwerfen kann. es ist schön hier, ich mag meine freunde hier und es passt, nur ist es eben eine umstellung! und wenn dieses einstellen auf umstellen und so weiter von einem knie, das zwei wochen lang den umfang eines kinderkopfes hatte, gebremst wird, hebt das niemandes laune. den wald vor der tür und nur vom fenster aus sehen zu können - nicht nett. punkt.

ich bitte die leser, die mich auch persönlich kennen, von kommentaren wie im letzten beitrag abstand zu nehmen. also im grunde bitte ich pixie darum, keine unqualifizierten meldungen mehr zu schieben. als kreativling mit jobauswahl furzt sichs leicht.

dieser blog geht hiermit auf urlaub.

Dienstag, 6. März 2007

ein fernsehsender.

keine programmstruktur.

keine zielgruppendefinition.

keine aktive medienarbeit (ausnahme: tägliche pressemeldungen mit null nachrichtenwert, dafür oft mit falscher überschrift, tippfehlern, falschen sendezeiten usw.)

keine medienbeobachtung.

KEINE CORPORATE IDENTITY!!! *jaul*

offizielle kommunikation, briefe, präsentationen geschrieben mit arial, farbkonzept vergleichbar mit borussia dortmund.

null interne kommunikation.

der chef sagt weiss, der regisseur schwarz, und die gf will mich als ihre assistentin - briefe, rechnungen, ablage, telefon. juchui.

originalzitat chef: "bei uns wird zuerst gemacht und dann besprochen." (nunu ward der inbegriff an zurückhaltung, indem sie in diesem moment nicht gleichzeitig die hand an die stirn klatschte, schallend auflachte und dem chef weltfremdheit nachsagte)

ein großteil der leute will kündigen, da mit wenigen (geschätzten 6-8) ausnahmen alle unter dem schweizer existenzminimum verdienen, die meisten davon fristlos. soviel zur mitarbeiterzufriedenheit. (aber: für genau dieses team spring ich in die bresche, tolle leute!)

keine der sendungen, für die nunu nun verkaufstechnisch verantwortlich zeichnet, hatte jemals sponsoren.

in einem halben jahr soll der sender aus dem analogen kabelnetz gestrichen werden. man arbeitet nun intensiv an dessen abwendung. nur dooferweise immer noch ohne auch nur irgendwie auf die qualität der sendeinhalte sowie jeglicher kommunikation, die nach draussen geht, zu achten.

also entweder die zahlen mir das vierfache (und das ist noch knapp untem anfängerstandard), und ich mach einen 80stundenjob bei dem verein, oder ich bin in wenigen wochen auch eine von den fristlosen. hätte nie gedacht, dass ich das je schreib, aber: respekt und grosses lob an die konsequenz in der kommunikation in meiner alten firma.

auch was erlebt?

für eiei-machen für schimpfer für liebesbriefe für fragen für senf - nunu.twoday@gmx.net

ohne geht gaaar nix

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