Dienstag, 23. Januar 2007

hardcore-hirnfüttering

eine kurze, überdendaumengepeilte und daher höchst ungenaue berechnung hat soeben ergeben, dass ich mir in den vergangenen 3 wochen über 3200 seiten prüfungsliteratur ins hirn geklopft und größtenteils auch handschriftlich auf papier "zusammengeklopft" habe.
ebenso grob geschätzte 800 seiten to go....

stellt sich nur die frage, wieviel davon wirklich im hirn bleibt. und übrigens: nach acht stunden sitzen und lernen kann einem das lernen im wahrsten sinne des wortes am arsch gehen, selbiger tut dann nämlich weh!

ich steh kurz vorm overkill. und dann? tilt.

es ist zwei uhr in der nacht,

ich hab zuviel koffein im blut, werd mitm lernen nicht fertig, aber irgendwie wirds schon gehen, und stelle nach einigen stunden des fröhlichen surfens durch diverse netzwerke, blogs und sonstige einrichtungen des internet 2.0 fest: ich bin ein elefant. nicht optisch (obwohl ich mich da irgendwie auch grad drauf zubeweg. mehr bewegung nach der prüfung, jaaaa!), sondern erinnerungstechnisch.
mitm profil vom feiertag im myspace hats irgendwie angefangen, in schwacher form, die fotos von der münchner partie "amüsieren" mich, als ob ich die alle letzte woche zum letzten mal gesehen hätt (ok, den max HAB ich vor einer woche zum letzen mal gesehen, aber der zählt auch nicht *gg*), die page vom grund meines ambivalenten verhältnisses eines männlichen vornamens gegenüber, der nicht mit m. anfängt, find ich superschlecht und muss sie trotzdem alle zwei, drei monate mal anschauen. ich kanns nicht lassen.
da gibt es geschichten in meiner näheren und größtenteils glücklicherweise ferneren vergangenheit, die mir einfach einen direkten, teils wehmütigen, teils nostalgischen, teils einfach nur immer noch schmerzhaften pieks mitten in die seele setzen. manche dieser piekser sind irgendwie sogar schön, weil sie mich an intensiv gelebte zeiten erinnern. nur in einigen fällen nervts mich selbst schon, dass ich lang abgeschlossenes - das auch komplett in ordnung ist in seiner finität! - einfach nicht abschliessen kann. oder will? was will ich denn noch?? anscheinend schreit mein bauch nach bestätigung, während mein kopf sagt "geh bitte, nunu, erstens wird das in diesem leben nix mehr mit der geringstens respektsbekundung von diesen beiden affen und zweitens, was solls, weisst jetzt halt, was für herren nicht mehr in deiner zielgruppe liegen."
ich leide auch nicht an liebeskummer, der erinnerung oder an rachephantasien, diese phasen liegen bei beiden herren bereits lang hinter mir. aber dieses pieksen, wann vergeht das endlich mal???

Montag, 22. Januar 2007

thomas schnierer: soziologie der werbung

"Das wahrnehmungspsychologische Grundproblem, dem sich Werbung gegenübergestellt sieht, besteht darin, dass die Wahrnehmung immer und zwangsläufig selektiv erfolgt. Wir können am Frühstückstisch nicht gleichzeitig Zeitung lesen, dem Ehemann und dem Radio zuhören, den Marmeladengeschmack und womöglich auch noch das Ticken der Küchenuhr registrieren." (S. 39)

sowas kann auch nur ein mann behaupten.....

juhuu, klischees strapazieren!
männer = nicht multitaskingfähig
frauen = multitaskingabhängig

freiheit für blasmusiker!

ich freu mich unglaublich auf die politischen kabaretts der nächsten zeit, die politik und öffentlichkeit liefert da ja momentan eine steilvorlage nach der anderen. umfaller gusi, eine familienministerin, die keine kinder mag, ausserdem is sie gesundheitsministerin und gegens allgemeine rauchverbot, fotos vom h.c., die weder paintball, noch maria saal, noch pennäler zeigen, und ein zivi als verteidigungsminister. wunderschön! nachrichten lesen is im moment wie serien-comedy!

...und der typ heisst auch noch gustav scherz!!!

Sonntag, 21. Januar 2007

das echte leben.

es hat einen großen vorteil, wenn man große brüder hat: man weiss immer halbwegs, was kommt. natürlich kanns total anders kommen, aber der ablauf wird einem im groben schon mal aus nächster nähe vorgelebt. merken, wie einstellungen sich ändern, wie "das mit der steuer" plötzlich ein ziemlich ernstes thema wird, wohnentscheidungen und so weiter.
dieses "vorleben" hat nicht nur vorbildwirkung (in meinem fall meistens im sinne von bidde ich mach das garantiiiiiert anders um dann draufzukommen, dass ichs eh genauso mach. gnagna.), sondern auch die angenehm beruhigende funktion, dass man sich denkt: da kommt noch soooo viel. das echte leben hat ja noch gar nicht begonnen. und diese denkweise verschiebt sich mitm älterwerden auch mit, wie praktisch! das führt nämlich zu einem angenehmen optimismus, dass man, selbst wenns scheisse rennt, sich eh drauf verlassen kann, dass das, was vor einem liegt, noch viel mehr zu bieten hat als das, was man grad ausgfressen hat, ruiniert hat.
halbvolles glas also. prost.
ausserdem, auch sehr super: solang man die studierende kleine schwester ist, ist man quasi im seelischen schongang. das war immer schon so. vor der matura liefs drauf raus, dass ich deppenfreiheit hab, weil ja noch das ganze studium vor mir liegt. während des studiums war der gedanke, ich kann jobtechnisch einiges ausprobieren, muss mich ja noch auf nix festlegen, weil ich eh noch studier und genaugenommen mit einigen sparmassnahmen auch nicht unbedingt aufs gehalt angewiesen bin.
nur: am 31.1. hab ich keine ausrede mehr. da geht das echte leben los. ob erwachsen oder nicht, ich muss wenigstens auf dem papier so tun als ob.
ich wär lieber noch eine weile kleine schwester im schongang, ehrlich gestanden.....

auch was erlebt?

für eiei-machen für schimpfer für liebesbriefe für fragen für senf - nunu.twoday@gmx.net

ohne geht gaaar nix

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