Samstag, 28. April 2007

what goes down, must go up!

stellvertretend für einige wunderbare abende in letzter zeit, die ich zwecks wiederholung der tatsachen (nunu geht auf konzert, nunu geniesst, nunu hat gute gespräche) nicht immer gebloggt hab, ein fazit des soeben vergangenen abends. der erste seit langem, an dem ich mit einem strahlen im gesicht heimgekommen bin, und da wochenende ist, wird es wohl erst am montag die nächste lebenswatschen setzen. umso mehr zeit, das heut noch nachklingen zu lassen. das war nämlich so, bitte:
  • den ersten halben tag verschlafen, weil ich mich gestern in einem lokal, das seinen namen mehr als nur verdient, ziemlich ins öl hab fallen lassen. und festgestellt hab, dass es italienische städtenamen gibt, die sich anhören wie krankheiten im magendarm-trakt.
  • den zweiten halben tag im äusserst sonnigen grünen verbracht, gemeinsam mit einer - oh, schulligung - knappen zwei superliebgehabten leut(en).
  • eine der allerliebsten lieblingsspeisen, ich nenne es semikreativ "schwedische spaghetti" genossen. auch ohne spaghetti.
  • die entdeckung des tages. pflichtlektüre für tanten wie mich. mein bruder wird da wohl jedesmal viel zu erklären haben, wenn die kleine zwetschge von der tante gesittet wird...
  • den dritten halben tag - und man möge mir die fehlende logik verzeihen - auf einem gar wunderbaren konzert mit gar wunderbaren leuten verbracht. na so eine überraschung aber auch. und ab dem dritten track hat der mister mischpult die richtige mischung auch draufgehabt. hey, bei insgesamt sieben tracks ist das schon was wert!
  • festgestellt, dass es richtig schön ist, wenn man nachm konzert ohren und kleidung und lungen lüften geht und dabei nicht abfriert.
  • gespräche an der gehsteigkante können übrigens äusserst fruchtbar sein. viele neue inputs, gedanken, überraschende tatsachen, und itzinger und ich haben uns zum mindestens fünften mal kennengelernt, während puschel sogar noch wusste, wann und wo wir uns zum ersten mal gesehen haben. die ironie dran: habe puschel und itzinger exakt gleichzeitig kennengelernt. klingt geschrieben jetzt weit unlustiger, als es auf der gehsteigkante war.
  • tetrapackwein ist schon allein deswegen ungeniessbar, weil er schon nach kopfweh riecht. was mich wiederum davor bewahrt hat, ein zweites mal einen köpfler ins öl zu machen.

Mittwoch, 25. April 2007

yey! eine wand!

kann mir mal irgendjemand sagen, wann dieser scheiss wirklich ein ende hat? ich weiss, gesudere am blog und so. aber langsam geht mir selbst der kleinste restoptimismus aus. meine wohnsituation wird sich in frühestens einem monat ändern (anstelle von anfang mai, wie ursprünglich angedacht), und ich halts langsam nimmer aus. meine jobsituation sollte sich meiner planung nach spätestens mit anfang juli ändern, da ich im juni plane, zehn tage auf urlaub zu fahren und dies schlauerweise unkündbar bereits vor monaten gebucht habe. und nun erfahre ich, dass ich - nach ewigem ja, muss operiert werden, nein muss nicht operiert werden - knie operieren MUSS. und zwar so lange, wie ich noch bei der väterlichen krankenkassa versichert bin. das heisst also so lange, wie ich noch hackenstad bin. nur: auf einen op-termin warte ich vier bis fünf wochen. heisst ende mai. ende mai/anfang juni ist aber umzug, der mit liegegips eher schwer zu bewerkstelligen ist. dann ist barcelona. und dann is juli. nach der op muss ich 14 tage gipshaxn einberechnen. dann ist mitte juli. noch drei monate in meiner momentanen verfassung. yey.

und ja, ich bin gerne zynisch. aber den zynismus der ärzte druck ich nicht durch. wenn ich auf meine aussage "mein bruder hatte ein aneurisma, drum bin ich da eh sehr besorgt und mach herzultraschall und es ist alles in ordnung" ein "da kamma nix vorsorgen, wenns die anlage haben, knallts zwangsläufig amal" höre, ja, dann ist das glas netamal mehr viertelvoll. ihr sucht mich? ich bin das heulende häufchen elend im zweiten stock...

...

WOW ich kann einen stuss zusammenschreiben, wenn ich nach drei glas wein nicht schlafen kann und meine, mein downloadlimit überschreiten zu müssen....

metaphorisches cruisen.

ende märz: vollbremsung. quietschen, bremsspuren, stillstand.
anfang april: vorsichtiges schalten in den zweiten gang. im bissl-mehr-als-schrittempo auf ausgetrampelten pfaden unterwegs.
mitte april: gemächliches tempo 50. im dritten gang geht in der stadt sowieso alles. und ich bin ein stadttier, dies bedurfte einer deutlichen feststellung.
ende april: streckenweise trau ich mich schon in den vierten gang, mit offenem fenster, schwarzer sonnenbrille und wehenden (rest-)haaren. aber bundesstrasse is noch nicht.
vorm fünften hab ich noch zuviel respekt. da droht bei vollbremsungen wieder der peitschenschlag.

muskatella macht streckenweise poetisch.
dabei sollt man doch beim autofahren nicht trinken, tststs.

Montag, 23. April 2007

back to the roots

habe diesen herren wieder zu meiner startseite erkoren. der macht schon kein kabarett mehr, das ist philosophie. die linke zecke und ich haben letztens des längeren diskutiert, ob wir ihn in der schule lieber in philo oder in physik gehabt hätten. ich bin für physik. kapiert hätt ichs zwar trotzdem nicht, aber es wäre verdammt lustig gewesen. allein schon sprüche a la "da gibts immer ein paar, die sich auf der südkurve der gauss´schen normalverteilung einen lustigen tag machen" wäre zum erkennungsmerkmal der im hirn etwas flotteren meiner klasse geworden.

wobei: in meiner klasse damals wurde das schon durch das wort "profilierungsneurose" ausgelöst. die hälfte der klasse lachte tränen, nachdem unser wunderbarer englischlehrer dieses wort im zusammenhang mit "heast, ihr hobts ober scho alle..." geäussert hatte, die andere hälfte schwieg. sie hatten es nicht kapiert.

auch was erlebt?

für eiei-machen für schimpfer für liebesbriefe für fragen für senf - nunu.twoday@gmx.net

ohne geht gaaar nix

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