Freitag, 24. März 2006

o gott

wie weit ist es mit mir gekommen. in meiner ganzen stresserei heut bin ich natüürlich auch in eine filiale einer bekannten schwedischen bekleidungskette gefallen und habe anhand meines einkaufs (den ich mir übrigens absolut nicht leisten kann, aber was solls, sechsspännig ins armenhaus, nicht wahr...) musste ich feststellen, dass ich mich auf dem wege der regression befinde:

ein rosa haarband (!) rosa!
eine altrosa kapuzenjacke. ich mein: ROSA!!!
unterwäsche mit miss piggy und kermit drauf.

und ich finds supa!
hat mal wer einen lollipop?

zwischenbericht

von der schneefront: bin zwei tage in wien, um massen an büchern zu kopieren, um sie dann eventuell in der einsiedelei, in die ich am samstag zurückkehre, auch zu lesen, und, viel schlimmer, zu zitieren.
bisher:
acht mal die hundert höhenmeter von wohnung zu bahnhof und umgekehrt zurückgelegt - zweimal davon zuviel, bahnhöfe in der pampa haben aber auch beschissene öffnungszeiten!
zweimal heisse 25 minuten joggen gewesen, bergab. das steile bergauf davor bin ich gegangen. ich bin ja nicht wahnsinnig nicht.
fast alles meiner mitgenommenen literatur durchgearbeitet plus noch drei andere bücher gelesen.
eineinhalb filme schnitt für schnitt durchprotokolliert.
trotzdem viel zu viel ferngesehen (der fernseher ist da oben auch der einzige, der zu mir spricht. und die wurstverkäuferin im adeg. weil die war mal meine schilehrerin. eingeweihte wissen bescheid.).
21 äpfel gegessen.
viel mehr weintrauben gegessen.
keine einzige zigarette geraucht! (darüber wunder ich mich ehrlich gesagt selbst am meisten, mir ist das aufhören schon wieder "passiert", war keine absicht, ich schwörs!)
siebenhundertfünfundvierzig mal (geschätzt) den namen sophie geschrieben.
täglich dreimal mich gewundert, warum dieser hirsi mit dem schneeräumgerät exakt den halben fußballplatz räumt. trainiert hat dort nie wer. wohl das römische prinzip der halben platten...
momentaner stand der mir jetzt schon wirklich verhassten diplomarbeit: 64 seiten, von denen aber mindestens 15 unbrauchbar sind, weil halt die jetzt erst gelesene literatur anderes sagt als ich und das is halt blöd und so.
und so unfassbar viel schnee, daß ich weiß definitiv NICHT zur modefarbe des sommers küren werde, brrrrr....

heute wieder in der stadt - einerseits volle subba, abgase und so, endlich wieder luft zum atmen, hehe, und auch nett gewesen, eine kleine partie meiner leute wieder zu treffen, und nachhause zu kommen, wo die beste mitbewohnerin der welt mal eben eines der wohnzimmer umgestellt hat, alles supa. aber so viel ablenkung, alles so viel und schnell und vor allem LAUT!! boah. dass ich stadtkind das mal sag....aber 12 tage mit niemandem reden (ausser mama am fon und einmal kathi und einmal miss m.) und hirn nach belieben einschalten (lesen) oder abschalten (deutsches privatfernsehen) und keine stresserei und so - pfoah. gut. nur das ohne internet, das is hart. zugegeben.
man sieht mich im april wieder.

Mittwoch, 8. März 2006

ich hab...

immer noch kein netz, würde meine mitbewohnerin gern würgen (ich weiss, bringt eh nix, gina), weil sie mir zwei wochen lang sagt, dass netz spätestens montag wieder freigeschalten wird, und gestern meint: sie muss die rechnung für den monat noch zahlen. argh.

egal.
also.
eigentlich.
wollt ich mich verabschieden.
das waren jetzt zwei wochen so halb mit netz (und eines kennenlernens der speisekarte im salzberg, die ham nämlich gratiswlan), und ab sonntag sinds drei wochen GANZ ohne netz. weil ich dann nämlich weit weg bin, in der einöde, der klausur. meine bücher, meine ordner, mein laptop, meine filme und ich. ergibt HOFFENTLICH meine diplomarbeit.

und ich kann mein hirn wiedermal lüften und komm weg von all den problemen und problemchen die hier so durch die gegend schwappen.

hobtsas schee!

Montag, 20. Februar 2006

polly adler....was für eine frau!

Lauter nette Kolumnen, die hier besonders nett. und: meine Vergleichstante heisst Elsa...

Ein Ego wie das Ambassador

Meine Familie hat für alle Normalabweichungen vom Trampelpfad des Mainstreams ein ERklärungsmodell. Und dieses Erklärungsmodell lautet "fatale genetische Vorbelastung durch Tante Lou".
Tante Lou, die seit gut 35 Jahren im wahrsten Sinne ds Wortes unter uns weilt, hatte zwar ein Kind, aber nicht von ihrem Ehemann. Den hatte sie später dann auch mit der lapidaren Begründung "Er ist der einzige Mann, der mich zum Weinen bringen kann - und zwar vor Langeweile", entsorgt. In der Vorkriegszeit betrieb sie unter dem viel versprechenden Pseudonym "Madame Coeur" in einer Zeitung eine Briefkasten-Kolumne, in der sie der Menschheit Beziehungs-Ezzes erteilte. Für ihr Privatleben hätte sie eigentlich legitimerweise Katastrophenschutz beantragen können. Sie liebte die Männer, vorzugsweise die anderer Frauen. Sie hatte diebischen Spass dabei, das Geld, das sie nicht hatte, auszugeben. Missinterpretierte Cognac als isotonischen Durstlöscher. Und zerschnitt ihre Brokatvorhänge, wenn ihr, aber nichr ihrer GEldbörse, nach einem mondänen Cocktailkleid war.
"Die Lou sei ein warnendes Beispiel", pflegt mir ihre Schwester, die brave Tante Emma, die ihr leben ganz "comme il fault" abgespult hatte, heute zu erklären, "sie hatte ein Ego groß wie das `Ambassador` und das verträgt nunmal kein Mann auf Dauer. Für Genügsamkeit hatte sie einfach kein Talent..."
"Das Leben ist einfach zu kurz, um genügsam zu sein", brach ich eine Lanze für Tante Lou und all ihre Waffenschwestern. "Du wirst auch noch einmal schön schauen", seufzte meine Tante Emma jetzt etwas pikiert.
Jetzt stach ich zu meinem Spirituosenwagen und tat tüchtig Cognac in den Schwenker. Und schmetterte laut Tante Lous Lieblings-Trinkspruch, der da leutete: "Wer will schon morgens aufwachen und sagen müssen: Dieser Kater wäre einen Rausch wert gewesen." "Wie ich immer sag", sagte meine Tante Emma jetzt mehr zu sich selbst "ein Ego groß wie das `Ambassador`..."

auch was erlebt?

für eiei-machen für schimpfer für liebesbriefe für fragen für senf - nunu.twoday@gmx.net

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