what goes down, must go up!
stellvertretend für einige wunderbare abende in letzter zeit, die ich zwecks wiederholung der tatsachen (nunu geht auf konzert, nunu geniesst, nunu hat gute gespräche) nicht immer gebloggt hab, ein fazit des soeben vergangenen abends. der erste seit langem, an dem ich mit einem strahlen im gesicht heimgekommen bin, und da wochenende ist, wird es wohl erst am montag die nächste lebenswatschen setzen. umso mehr zeit, das heut noch nachklingen zu lassen. das war nämlich so, bitte:
- den ersten halben tag verschlafen, weil ich mich gestern in einem lokal, das seinen namen mehr als nur verdient, ziemlich ins öl hab fallen lassen. und festgestellt hab, dass es italienische städtenamen gibt, die sich anhören wie krankheiten im magendarm-trakt.
- den zweiten halben tag im äusserst sonnigen grünen verbracht, gemeinsam mit einer - oh, schulligung - knappen zwei superliebgehabten leut(en).
- eine der allerliebsten lieblingsspeisen, ich nenne es semikreativ "schwedische spaghetti" genossen. auch ohne spaghetti.
- die entdeckung des tages. pflichtlektüre für tanten wie mich. mein bruder wird da wohl jedesmal viel zu erklären haben, wenn die kleine zwetschge von der tante gesittet wird...
- den dritten halben tag - und man möge mir die fehlende logik verzeihen - auf einem gar wunderbaren konzert mit gar wunderbaren leuten verbracht. na so eine überraschung aber auch. und ab dem dritten track hat der mister mischpult die richtige mischung auch draufgehabt. hey, bei insgesamt sieben tracks ist das schon was wert!
- festgestellt, dass es richtig schön ist, wenn man nachm konzert ohren und kleidung und lungen lüften geht und dabei nicht abfriert.
- gespräche an der gehsteigkante können übrigens äusserst fruchtbar sein. viele neue inputs, gedanken, überraschende tatsachen, und itzinger und ich haben uns zum mindestens fünften mal kennengelernt, während puschel sogar noch wusste, wann und wo wir uns zum ersten mal gesehen haben. die ironie dran: habe puschel und itzinger exakt gleichzeitig kennengelernt. klingt geschrieben jetzt weit unlustiger, als es auf der gehsteigkante war.
- tetrapackwein ist schon allein deswegen ungeniessbar, weil er schon nach kopfweh riecht. was mich wiederum davor bewahrt hat, ein zweites mal einen köpfler ins öl zu machen.
nunette - 28. Apr, 02:21