zweitens: demokratische wirtschaft funktioniert nicht und wird auch nie funktionieren. wenn alle zu allem was zu sagen haben, dann geht schon alleine deswegen nichts weiter, weil sich keiner persönlich verantwortlich fühlt. siehe politik. demokratische politik funktioniert ja auch nicht wirklich, zumindest nicht wenns darum geht, dass was weitergeht.
demokratische wirtschaft ist doch irgendwie das lieblingsmodell fauler menschen. wenns keinen chef gibt, dann muss man sich für seine faulheit nämlich vor niemanden verantworten.
weitere gedanken zum thema werde ich bei mir bloggen, das würde hier zu weit führen...danke für die inspiration ;)
"wenns keinen chef gibt, dann muss man sich für seine faulheit nämlich vor niemanden verantworten. " ---> glaub ich nicht. natürlich kann mans gut auf den anderen schieben, wenn was net rennt, weil jeder die gleichen rechte und die gleiche verantwortung hat. aber auf der anderen seite: sobald mehrere diese einstellung haben, geht der laden, in dem sie arbeiten, baden. und dann heisst eigene haut retten - und wenns um die eigene haut geht, kriegen viele dann doch ihren arsch hoch, oder bin ich da zu optimistisch?
Ja aber genau das ist ja der Grund warum Österreich "baden" geht. Weil die Verantwortung geteilt ist (daher keine persönliche Konsequenz für den Einzelnen) und weil das herrschende Kollektiv fast immer vernünftige Lösungen hintanstellt, wenn man Gefahr läuft, dadurch abgewählt zu werden. Und weil es für den Einzelnen im Kollektiv völlig wurscht ist, welche Konsequenz sein Handeln in 20 Jahren hat, denn er lebt sowieso von einer fetten Pension.
Ehrlich gesagt - statt einer basisdemokratischen Wirtschaft wünsche ich mir manchmal fast lieber einen fähigen Monarchen an der Staatsspitze, einen Monarchen, dem das Land ein Anliegen ist und der aber nicht fürchten muss, abgewählt zu werden, weshalb er auch unpopuläre Massnahmen, die aber langfristig allen nützen, durchsetzen kann.
Ich weiss schon, dass das ketzerisch ist und vor allem ist das brandgefährlich, denn die Gefahr, dass dann ein Diktator das Ruder übernimmt, die ist einfach zu hoch.
Deshalb: in der Politik eine Demokratie ist ok (weil auch wenns noch so schlecht ist, werdma so schnell nix besseres finden), aber in der Wirtschaft bitte nicht. Es gibt eh die gegenseitige Kontrolle zwischen Wirtschaft und Politik, die ein Gleichgewicht herstellen sollte (hoffentlich zumindest).
nochmal: ich glaube nicht, dass demokratie in der wirtschaft in einem betrieb mit mehr als zehn personen möglich ist. allerdings hat dein verantwortungsweggeschiebe-vergleich mit der politik doch eine völlig andere konsequenz in der wirtschaft: während, wie du selbst sagst, es den politikern verantwortugnstechnisch wurscht ist und am ende kassierens fette pension, ginge es in der wirtschaft ja viel direkter: du bist teil des unternehmens, wenns unternehmen baden geht , ist dein gehalt und deine pension auch weg.
monarchie als mögliches sprungbrett in richtung diktatur ist mir weitaus unsympathischer als kommunismus als sprungbrett in richtung diktatur, übrigens...
hehe. im prinzip gilt das prinzip "gib dein bestes, sonst geht dein unternehmen baden und du gleich mit" auch ohne wirtschaftsdemokratie. schert aber keinen.
@nunu'sche naivität: ich glaub, du bist einfach nicht so zynisch wie ich.
zweitens: demokratische wirtschaft funktioniert nicht und wird auch nie funktionieren. wenn alle zu allem was zu sagen haben, dann geht schon alleine deswegen nichts weiter, weil sich keiner persönlich verantwortlich fühlt. siehe politik. demokratische politik funktioniert ja auch nicht wirklich, zumindest nicht wenns darum geht, dass was weitergeht.
demokratische wirtschaft ist doch irgendwie das lieblingsmodell fauler menschen. wenns keinen chef gibt, dann muss man sich für seine faulheit nämlich vor niemanden verantworten.
weitere gedanken zum thema werde ich bei mir bloggen, das würde hier zu weit führen...danke für die inspiration ;)
Ehrlich gesagt - statt einer basisdemokratischen Wirtschaft wünsche ich mir manchmal fast lieber einen fähigen Monarchen an der Staatsspitze, einen Monarchen, dem das Land ein Anliegen ist und der aber nicht fürchten muss, abgewählt zu werden, weshalb er auch unpopuläre Massnahmen, die aber langfristig allen nützen, durchsetzen kann.
Ich weiss schon, dass das ketzerisch ist und vor allem ist das brandgefährlich, denn die Gefahr, dass dann ein Diktator das Ruder übernimmt, die ist einfach zu hoch.
Deshalb: in der Politik eine Demokratie ist ok (weil auch wenns noch so schlecht ist, werdma so schnell nix besseres finden), aber in der Wirtschaft bitte nicht. Es gibt eh die gegenseitige Kontrolle zwischen Wirtschaft und Politik, die ein Gleichgewicht herstellen sollte (hoffentlich zumindest).
monarchie als mögliches sprungbrett in richtung diktatur ist mir weitaus unsympathischer als kommunismus als sprungbrett in richtung diktatur, übrigens...
@nunu'sche naivität: ich glaub, du bist einfach nicht so zynisch wie ich.