Dienstag, 19. August 2008

hummel hummel.

die gräfin ist es chronologisch angegangen, von mir gibts splitter. jetzt des nachts - weil ich die nächsten tage eh auch nicht dazu komm - und weils eh schon wurscht ist. quasi.
  • nunu kam am freitag in hamburg an - ihr gepäck nicht. es ist ein hässliches gefühl, nicht zu wissen, wo seine sachen sind. und es ist ein seltsames gefühl, zuhause einen vollen kleiderschrank zu haben, aber dennoch das gefühl zu haben - wenn die sachen im rucksack, nein, echt, wenn DIE weg sind, dann ist das grund für unendliche trauer. die lieblingsshorts aus australien und die ganzen genialen trägerleibchen aus new york und der armreif aus graz und die neue wimperntusche, die sauteure, die man von der beauty-zeux-kollegin geschenkt bekommen hat und und und. war aber eh einen tag später alles heil wieder da, den rucksack hat düsseldorf wohl mehr interessiert als hamburg. versteh ich nicht.
  • hamburg ist im nunukopf immer noch sehr assoziiert mit einer frau, mit der das nunu mal sehr eng befreundet war. mehr als eng. und obwohl hamburg eine wunderschöne stadt mit tollen menschen drin ist, war die geschmacksrichtung des wochenendes doch mehrmals als bitter zu bezeichnen. erinnerungen an lachanfälle vorm michel, an angeblitzte baumpinkler, an surimibrötchen am dom, das wär alles schöner, wär die zugehörige situation geklärt.
  • mit konzerten von den fetten broten verhält es sich auch so. also mit alten tracks. die beiden neuen alben, das geht ja. nur haben sie den nunu-lieblingstrack nicht gespielt. echtwahr.
  • wenn alle, mit denen man am dockville spricht, vom deichkindkonzert, der bierdusche, dem pferd und dem trampolin schwärmen, dann hat man definitiv am vortag etwas versäumt.
  • aber die chillout-zone am festivalgelände war auch am sonntag unschlagbar gut. feines wetter, sonne, wasser im rücken, liegestühle, spannende gespräche mit einem hamburger rockabilly, genialer breakbeat-dj (wenn das sogar nunus mal sagen, dann wars wirklich gut), kaltes bier, schöne, lachende menschen. was gefehlt hat, schreib ich nicht hin, weil das ist nämlich eigentlich verboten.
  • bei der zugabe der brote alles geben bedeutet massiven muskelkager am folgetag.
  • bestimmte kurze geräusche können jeden menschen zum lachen bringen.
  • seit nunu das vergnügen mitm tischler hatte (oder: sich mitm tischler vergnügt hat?), findet sie diese tradition spannend, interessant und wert, wieder zum "trend" erhoben zu werden, damit sie überlebt. der tischler hat ihr nämlich damals ganz viel darüber erzählt. und am dockville waren gleich mehrere dieser gesellen anzutreffen.
  • und in den chucks aus new york lauf ich mir immer noch blasen, wie ärgerlich.
  • würd ich in hamburg wohnen, ich würd mich aus der ecke hafen - st. pauli - altona - karoviertel - schanze wohl nie rausbewegen. innenstadt? langweilig.
  • wobei: der blick auf das redaktionsgebäude des spiegel ist schon ein sehr sehnsüchtiger, zugegeben.
  • einschlafen im freien zu klassischer musik und aufwachen zu jazz ist was feines. vor allem, wenn man dann auch noch durch kalte brunnen waten kann.
  • wilhelmsburg ist nicht williamsburg und wird es auch nie werden. egal was die herren städteplaner so von sich geben.
  • es gibt katzen, die sind viel braver als biff. aber das ist auch nicht sehr schwer.
  • in jeder anderen stadt denkt man sich: naaaja. ein ausblick auf kräne, baustelle, container. nicht sehr sexy. in hamburg bezahlt man unsummen für genau diesen ausblick.
  • sonntag mitternacht die landungsbrücken entlangspazieren und auf der ansonsten von hektischster betriebsamkeit gekennzeichneten promenade keiner menschenseele begegnen, das kann was. das kann sogar viel.
  • ich bin immer noch zu feig für hochschaubahnen und ähnliches gewirks. und von schokobananen und schokoerdbeeren auf crepes auf dänische hotdogs wird mir schlecht.
  • die strandbar herrmann ist kein müder, sondern ein komatöser abklatsch von strandpauli.
  • ja, man kann sich gewaltig ärgern, wenn man das kabel, das handy und laptop miteinander reden lässt, nimmer findet. weil am handy grad ganz viele schnappschüsse liegen.
  • ich wünsch mir eine cognacfarbene lederjacke mit zipp und bündchen, bitte. so eine, wie sie die spießerbraut hat, nur heller.
  • ich mag den dänischen einfluss, der in hamburg bereits ganz stark zu spüren ist.
  • gute nacht.

georgia on my mind.

nur ganz schnell, ein hamburgbericht folgt bald, aber: coca cola hat sich ein bissl ins eigene fleisch geschnitten. am 15. juli hat es eine getränkelinie namens "spirit of georgia" gelauncht. eine der sorten: "bloody orange".

im ersten blick war ich mir bei anblick des plakates nicht ganz sicher, ob die das jetzt ernst meinen. in der taz wurde die vertauschungsgefahr auch wunderbar anhand einer verschwörungstheorie erklärt: Alles begann im Jahr 1996, als die Georgier in Atlanta zum ersten Mal an Olympischen Spielen teilnahmen und sofort für einen der peinlichsten Momente der olympischen Geschichte sorgten. Bei der Eröffnungsfeier marschierten die Georgier ins Centennial Olympic Stadium von Atlanta ein und wurden vom amerikanischen Publikum frenetisch gefeiert. Allerdings dachten die in Geografie nicht gerade bewanderten Amerikaner, dass es sich bei "Georgia", wie es auf dem englischsprachigen Nationenschild hieß, um den US-Bundesstaat Georgia handelte, dessen Hauptstadt Atlanta ist. Die Georgier aber fühlten sich bei ihrem ersten olympischen Auftritt vorgeführt und vor aller Welt verspottet, besonders als Gladys Knight auch noch live die falsche Nationalhymne für Georgien anstimmte: "Georgien in meinen Gedanken" ("Georgia On My Mind").

back to work, fein wars.

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